Suchbereich

Navigation




Fahren in angetrunkenem Zustand

Mit einer Atem-Alkoholprobe kann geprüft werden, wieviel Sie getrunken haben. Es muss eine Blutprobe angeordnet werden wenn Anzeichen von Fahrunfähigkeit vorliegen, die nicht auf den Alkoholeinfluss zurückzuführen sind, die Person sich der Durchführung widersetzt oder entzieht oder wenn die betroffene Person dies verlangt (Art. 55 Abs. 3 Strassenverkehrsgesetz SVG).

Alkoholkonzentration in Blut und Atemluft

Gemäss Gesetz kennen wir drei Schweregrade des Fahrens in angetrunkenem Zustand. Eine wichtige Bedingung dafür ist die so genannte Alkoholkonzentration:

Eine qualifizierte Alkoholkonzentration bedeutet:

  • mehr als 0.80 Gewichtspromille (Blut-Alkoholprobe)
  • mehr als 0.40 mg pro Liter Atemluft (Atem-Alkoholprobe)

Eine nicht-qualifizierte Alkoholkonzentration bedeutet:

  • 0.50 bis 0.79 Gewichtspromille (Blut-Alkoholprobe)
  • 0.25 bis 0.39 mg pro Liter Atemluft (Atem-Alkoholprobe)

bei bestimmten Personengruppen wird jede Alkoholkonzentration als Verstoss eingestuft, selbst wenn sie weniger als die nicht-qualifizierte Menge beträgt:

  • Fahrzeugführer/innen auf Lern- und Übungsfahrten
  • Begleitpersonen bei Lernfahrten
  • Inhaber/innen des Führerausweises auf Probe (ausser für Fahrzeuge der Spezialkategorien F, G und M)
  • Fahrlehrer/innen während der Ausübung Ihres Berufs
  • Fahrzeugführer/innen im berufsmässigen Personentransport
  • Fahrzeugführer/innen im Gütertransport mit schweren Motorwagen
  • Fahrzeugführer/innen beim Transport gefährlicher Güter mit kennzeichnungspflichtigen Beförderungseinheiten
  • Fahrzeugführer/innen auf Fahrten des konzessionierten oder grenzüberschreitenden Personenverkehrs

Leichter Verstoss

Wir bewerten einen Verstoss als leicht, wenn eines der folgenden Kriterien zutrifft:

  • Sie sind mit einer so genannten nicht-qualifizierten Alkoholkonzentration gefahren und haben dabei keine weiteren Verstösse gegen die Verkehrsregeln begangen.
  • Sie gehören zu einer der oben aufgeführten Personengruppen (Lernfahrer/in, Begleitperson, Berufsfahrer/in etc.) und sind unter Alkoholeinfluss gefahren. Sie haben dabei keine weiteren Verstösse begangen.

Bei einem leichten Verstoss erhalten Sie eine Verwarnung.

Mehr erfahren zu Verwarnungen

Mittelschwerer Verstoss

Wir bewerten einen Verstoss als mittelschwer, wenn eines der folgenden Kriterien zutrifft:

  • Sie sind mit einer so genannten nicht-qualifizierten Alkoholkonzentration gefahren und haben dabei einen weiteren leichten Verstoss gegen die Verkehrsregeln begangen.
  • Sie gehören zu einer der oben aufgeführten Personengruppen (Lernfahrer/in, Begleitperson, Berufsfahrer/in etc.) und sind unter Alkoholeinfluss gefahren. Sie haben dabei einen weiteren leichten Verstoss begangen.

Bei einem mittelschweren Verstoss müssen Sie Ihren Führerausweis für mindesten einen Monat abgeben.

Ich muss meinen Führerausweis abgeben, was tun?

Schwerer Verstoss

Sie haben einen schweren Verstoss begangen, wenn Sie mit einer qualifizierten Alkoholkonzentration von mindestens 0.8 Gewichtspromille im Blut oder 0.4 mg pro Liter Atemluft gefahren sind.

Bei einem schweren Verstoss müssen Sie Ihren Führerausweis für mindestens drei Monate abgeben. Die Mindestdauer des Ausweis-Entzugs darf nicht unterschritten werden, selbst wenn Sie zuvor noch keine Verstösse begangen haben.

Ich muss meinen Führerausweis abgeben, was tun?

Wenn Sie wiederholt in angetrunkenem Zustand fahren oder einen hohen Blutalkoholgehalt aufweisen, kann es sein, dass wir eine medizinische und/oder verkehrspsychologische Abklärung anordnen müssen. Es ist möglich, dass Sie Ihren Führerausweis auf unbestimmte Zeit abgeben müssen.

Mehr erfahren zum Entzug des Führerausweises auf unbestimmte Zeit


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

https://www.svsa.pom.be.ch/svsa_pom/de/index/navi/index/regelverstoesse-und-konsequenzen/massnahmen-alkohol.html