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Bewilligung für berufsmässigen Personentransport

Als "berufsmässig" gelten Fahrten, die regelmässig von einem Führer oder mit einem Fahrzeug durchgeführt werden und mit denen ein wirtschaftlicher Erfolg erzielt werden soll. Dabei gilt als wirtschaftlicher Erfolg, wenn für die Fahrt ein Fahrpreis zu entrichten ist, der die Fahrzeugkosten und den Auslagenersatz des Fahrzeugführers oder der Fahrzeugführerin übersteigt.

Als Fahrzeugkosten gelten:

  • Amortisation, Treibstoffverbrauch, Steuer und Versicherung, Unterhalt (beispielsweise nach den Kilometer-Ansätzen der von den Strassenverkehrsverbänden jährlich neu herausgegebenen Listen).

Als Auslagenersatz gelten:

  • Spesen wie Verpflegung, Übernachtungs- und Reiseauslagen. Weitergehende Abgeltungen sind als Bestandteil eines wirtschaftlichen Erfolgs zu betrachten.

Den berufsmässigen Personentransporten gleichgestellt sind Personentransporte mit Mietfahrzeugen samt Chauffeur.

Bitte beachten Sie, dass sich die Frage der Berufsmässigkeit unabhängig für den Führer und / oder das Fahrzeug stellen kann. So ist es durchaus denkbar, dass der Führer selbst nicht gewerbsmässig handelt, jedoch ein Fahrzeug verwendet, welches berufsmässig eingesetzt wird und deshalb die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen muss.

Beim Vorliegen des berufsmässigen Personentransportes müssen grundsätzlich folgende Bedingungen erfüllt sein:

Fähigkeitsausweis für den Personentransport

Wer mit Motorwagen der Kategorie D oder oder Unterkategorie D1 Personentransporte durchführen will, benötigt den Fähigkeitsausweis für den Personentransport.

Kantonale Bewilligung für Personentransporte

Diese ist erforderlich für berufsmässige Schüler- und Arbeitertransporte. Zuständig ist das Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons Bern, Reiterstrasse 11, 3011 Bern. Nähere Infos finden Sie hier.

Eintrag im Fahrzeugausweis

Fahrzeuge nach Art. 3 der Verordnung über die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Führer von leichten Personentransportfahrzeugen und schweren Personenwagen (ARV 2). dürfen nur dann für berufsmässige Personentransporte verwendet werden, wenn dies im Fahrzeugausweis vermerkt ist (Art. 80 VZV). Betroffen sind neben leichten Motorwagen und schweren Personenwagen auch Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge.

Ausrüstung der Fahrzeuge

Zur Kontrolle der Arbeits- und Ruhezeit beziehungsweise zur Abklärung von Unfällen müssen Fahrzeuge, deren Führer und Führerinnen der (ARV 2) unterstehen, mit einem Fahrtschreiber nach Anhang I der Verordnung Nr. 3821/85 (analoger Fahrtschreiber) oder mit einem digitalen Fahrtschreiber ausgerüstet sein (VTS).

Fahrerkarte

Die Fahrtschreiberkarten steuern die Funktionen im digitalen Fahrtschreiber. Sie speichern Daten auf dem integrierten Chip.


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